Lilli Marleen

Lillis place for rants and musing about life, universe and the whole rest. Mostly left, mostly sarcastic, sometimes in german, sometimes in Lilli-english.

You look for the Song Lilli Marleen?


My email:
LilliMarleen_Weblog AT yahoo DOT co DOT uk
If the 400 characters in my comments are not enough, just mail me!

As you might see soon, english is not my mothertongue. And since english speaking people are used to others stumble around in their language, I hope I don't make too much of an idiot of myself here. So - my deepest apologies adressed to the English Language for not worshipping her better.

My about page is here




My Atom Feed
Blogs I like:
Arons Israel Peace Weblog
Daddy, Papa & Me
ectophensis
The Lefty Directory
view from the back window of my pickup truck
Hi, I'm black!
Eschaton
Papa Scott
A Fistful Of Euros
The Russian Dilettante
Little Yellow Different


German Blogs I read:

ap-project
Lyssas Lounge
London Leben
industrial-technology and witchcraft
Anke Groener
Almost a Diary
Denkmetho.de
l.o.g
lawblog
Beruf Terrorist
blog.nrwspd.de


Other links:
Social Democrats in Germany
Die Zeit
(a german newspaper)
Spiegel
(the german magazine)
Underground
Internet Ancient History Sourcebook
Roots of English Dictionary
Rautavistische Universitaet


Disclaimer

Webrings

< ? Redhead Blogs # >

< ? blogs by women # >

< ? I Talk Back # >







disclaimer
Feedback by blogBack
www.blogwise.com
Blogarama This page is powered by Blogger. Isn't yours?
Mittwoch, Juni 30, 2004
 
Jeder ist Ausländer
... fast überall
So öhnlich war noch mal ein Slogan von vor ein paar Jahren, nicht wahr?
Und wenn ich manche Beiträge in Diskussionen wie dieser Meine Blog-Nation lese, dann erinnert mich das in seiner Verbissenheit an Winy, der mir Anno 1989 im Schmeller total ernt erklärte, dass ihm die ganzen Trekkies auf den Sack gehen, weil die so fanatisch sind. Auf die Trekkies, die er da meinte, traf das auch voll zu, denn die haben wirklich das nicht vorhandene eigene Leben mit dem Leben als Serienfigur überdeckt. Mittlerweile meine ich, dass man sowas in einem gewissen Alter auch darf, aber damals war mir sowas natürlich überhaupt nicht cool genug. (Und erinnert Euch - zu dieser Zeit musste alles cool sein und uncool war einem Todesurteil gleich)
Der gleicht Winy, also, der mir seine Abneigung gegen die Trekkies offenbarte (hatte er nicht die Woche davor noch eine selbstgeschneiderte Star Trek Unifor getragen?), erzählte mir dann, von meiner Zustimmung und etlichen Kölsch ermutigt, dass die Darkover Fans viel cooler seien, denn die seien überhaupt nicht fanatisch, obwohl das die einzig wahre Ideologie wäre und er sowieso schon immer wusste, dass er über ESP verfügt...
Ja, Darkover Romane lesen macht Spaß, wenn man sowas mag und ich würde mir auch keine Sorgen machen, wenn meine Süße die irgendwann mal lesen wollen würde.
Panisch würde ich dann werden, wenn sie sich die Haare kurz schneiden, nur noch Wondergirl n'ha Lilli genannt werden will oder nur noch mit einem blauen Kristall um den Hals rumrennen würde.

Was hat das mit der Blog Nation zu tun?
Nicht viel.
Vielleicht den Aufruf an die Verbissenen zu mehr Gelassenheit, und das Vermeiden eines "me too" postings zu derartigen Kommentaren im thread.

Ganz klar - für mich ist ein Teil des Charmes von Weblogs, dass ich Meinungen lesen kann. Journalistisch recherchierte Artikel kann ich der Tagespresse entnehmen, dafür lese ich keine Blogs. Aber zu lesen, das PapaScott einen Kindergartenplatz für seinen Zwerg gefunden hat, oder das Jens fröhlicher gelaunt ist und Lyssa in Hamburg zum Hardcore-Blogger-Brunchen aufruft, ist für mich viel mehr Bloggen, als dpa Meldungen zu zitieren. Wenn ich lese, was Konstantin über London schreibt, ist mir das wichtiger als was in Fremdenführern oder der Londoner Tagespresse steht.

Nicht das ich einen von den Obengenannten kennen würde, aber mir gefällt aus wasauchimmer für Grunden das, was sie schreiben, oder auch wie sie es schreiben. Das reicht doch.
Blogs mir Anspruch erinnern mich oft und gern an Winy. Der dachte auch immer, im Besitz der einzigen glücksseelig machenden Wahrheit zu sein.