Lilli Marleen

Lillis place for rants and musing about life, universe and the whole rest. Mostly left, mostly sarcastic, sometimes in german, sometimes in Lilli-english.

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As you might see soon, english is not my mothertongue. And since english speaking people are used to others stumble around in their language, I hope I don't make too much of an idiot of myself here. So - my deepest apologies adressed to the English Language for not worshipping her better.

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Sonntag, Februar 15, 2004
 
Stereotypen
Warum arbeiten eigentlich so viele Leute daran, unbedingt ihren Stereotypen zu entsprechen?

Als ich damals noch in der Bar gearbeitet habe, da hatten wir auch an solchen Tagen wie Heilig Abend oder so auf. Ich habe da immer total gern gearbeitet, weil das gab immer gut Trinkgeld. Wenn man sich aber mal an der Theke umschaut, findest Du immer die gleichen Nasen da.

Die eine Gruppe sind die Verzweifelten. Gerne unter 175 cm, gerne Schnäutzer(chen) und schwarze Lederjacke sowie weisse Tennissocken. Wenn sie Geld haben, geben sie gerne einen aus, sind aber dann immer der Meinung, spätestens nach dem dritten Drink (und sei es nur ein Kölsch), hast Du ihn dir so schön gesoffen, dass Du als Frau quasi gar nicht mehr anders kannst, als ihm in die Arme zu sinken und seiner Lamentiererei über seine Ex-Frau (en), seine Kinder, seinen Chef und die Nachbarn andächtig zu lauschen. Und das schlimmste - er kann nichtmal lustig erzählen!

Wie werden wir die Verzweifelten wieder los?
Mädels, da hilft nur Grausamkeit. Die sind komplett hinweisresistent und verstehen ein Nein nur dann, wenn Du es ihnen mit dem Pfennigabsatz auf die Stirn tätowierst. Und selbst dann fangen sie noch an, rumzuabern. Oder sie weinen und jammern. Bloß nicht weich werden, Mädels, das ist Methode!

Für die war bei uns immer die Chefin zuständig, eine nette Dame jenseits von Gut und Böse, der sie dann an den Fingern gehangen und Champagner mit ihr geschlürft haben. War okay so.

Eine andere Gruppe sind die Schönen, jedenfalls die, die sich für schön und tol halten. Die sind der Meinung, dass jede Frau in ihre Arme sinken muss, ohne dass sie einen Cent für ein Getränk ausgeben. Allein schon die Bugwelle seiner Aufmerksamkeit sollte sie paralysiert genug machen, um in seine Arme zu sinken, ihre Nase getränkt mit seinen Pheromonen und dann seinen Selbstbetrachtungen zu lauschen. Das kann unterhaltsam sein. Wenn Du den IQ von einem Meter Kiesweg hast. Sonst nicht.

Wie wirst Du einen Schönen los?
Kritisier ihn. Sprich über seine ausgelatschten Schuhe, seine Pickel oder krummen Zähne und schenk ihm ein Nagelset und das Buch "Wie benehme ich mich richtig?". Denk dran - gut gemeint ist auch geschlagen.